AfD gegen Realität – warum erfolgreiche Staaten rechts nicht gefallen dürfen

Einleitung

In der Welt der AfD gilt alles als „ökosozialistisch“ oder „woke“, was über Stammtischdenken hinausgeht: Fahrradstädte, nachhaltige Energiepolitik, moderne Stadtplanung. Die Realität sagt etwas anderes. Länder wie die Niederlande, Dänemark und Norwegen zeigen: Man kann fortschrittlich, nachhaltig, sozial und wirtschaftlich erfolgreich zugleich sein. Doch genau das passt nicht ins rechte Weltbild – denn dort ist Fortschritt nur dann erlaubt, wenn er laut, fossil und nationalistisch daherkommt.


Niederlande – Stadt, Rad, Rationalität

Ein Land, das massiv auf Radinfrastruktur setzt, urban verdichtet, Wasser effizient managt und pragmatisch regiert – wäre in AfD-Augen ein „grünes Chaos“. Tatsächlich sind die Niederlande ein Paradebeispiel für durchdachte Planung, Lebensqualität und wirtschaftliche Stärke. Ein Land, das Lebensfreude, Effizienz und Offenheit verbindet – und damit besser fährt als jede ideologische Abschottung.


Dänemark – Wärme, Wind und Weitblick

Dänemark hat längst vorgemacht, wie man Wärmeversorgung fossilfrei umstellt – mit einem Mix aus Fernwärme, Windkraft, Solar und Speichertechnologie. Für die AfD wäre das „Planwirtschaft“ oder „Klimawahn“. Für die Realität ist es: souverän, stabil, langfristig klug – und wirtschaftlich erfolgreich.

Dänemark investiert nicht in Symbolpolitik – sondern in funktionierende Systeme. Wer das als links beschimpft, hat Effizienz nicht verstanden.


Norwegen – Elektroauto statt Ideologie

Norwegen hat die Elektromobilität konsequent gefördert – mit steuerlichen Anreizen, flächendeckender Ladeinfrastruktur und staatlicher Klarheit. Heute fahren dort mehr E-Autos als in Deutschland prozentual je denkbar war. Statt sich in Kulturkämpfen zu verlieren, hat Norwegen auf Markt, Technik und Übergang gesetzt.

Auch hier: Kein Chaos. Sondern Erfolg.


Fazit

Die AfD will ein Deutschland der Vergangenheit – während andere Länder längst die Zukunft gestalten. Was sie nicht verstehen: Fortschritt ist kein linker Luxus. Er ist eine Entscheidung. Und eine Frage der Verantwortung.

Wer jedes funktionierende Modell als „ökosozialistisch“ beschimpft, verteidigt nicht die Freiheit – sondern verhindert Lösungen.

Und wer Freiheit will, muss den Mut haben, von Erfolgreichen zu lernen – nicht nur von Lauten.

Weiterführende Links:
https://demo-online.de/aktuelles/was-die-niederlande-bei-der-stadtplanung-anders-machen
https://www.staedtebau-chemnitz.de/index.php/amsterdam-eine-der-gruensten-staedte-europas/
https://insm.de/aktuelles/oekonomenblog/so-geht-waermewende-das-beispiel-daenemark
https://marlog-europe.com/de/blog/warum-sind-elektroautos-in-norwegen-so-beliebt/

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